1. September 2020

Fritz ist Schiedsrichter des Jahres

Aktuell bereiten sich die Bundesliga-Schiedsrichter, nacheinander in zwei Gruppen, in Grassau auf die neue Saison vor. Neben den neuen Regeln, organisatorischen Informationen und Fitnessübungen stehen dort auch Ehrungen auf dem Programm.

Der Württemberger Marco Fritz wurde zum ersten Mal als Deutschlands Schiedsrichter des Jahres ausgewählt. Er hat in der abgelaufenen Saison 15 Spiele in der Bundesliga geleitet, darunter Topspiele wie Leverkusen-Leipzig, Mönchengladbach-Bayern und Bayern-Leipzig. Zudem war er nach der Corona-Pause beim Pokal-Halbfinale im Einsatz. Aus der Begründung des DFB lässt sich aber erkennen, dass Fritz nicht nur für die abgelaufene Saison, sondern für seine gute Leistungen der letzten Jahre ausgezeichnet werden. Desweiteren werden auch seine sozialen und persönlichen Kompetenzen gelobt, die er in die Schiedsrichter-Gemeinschaft mit einbringt. 

Fritz hat seit 2009 154 Spiele in der ersten Liga geleitet und wird seit seinem ersten Supercup 2015 regelmäßig für Topspiele eingesetzt, darunter das Pokalfinale 2016. International ist er seit 2012 in der Second Group der UEFA und wird dort mittlerweile überwiegend als Video-Assistent oder Vierter Offizieller eingesetzt.

Als Schiedsrichterin des Jahres hat der DFB Riem Hussein ernannt. Sie erhält die Auszeichnung zum dritten Mal, nachdem sie eine gute, fünfte Drittliga-Saison absolviert hat. Auch ihre Leistung bei der Frauen-WM 2019 und - wie bei Fritz - die Rolle innerhalb der Schiedsrichterinnen-Gruppe werden als Begründung für die Auszeichnung genannt.

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