30. April 2019

5 neue Video-Assistenten

Der DFB hat heute bekanntgegeben, dass ab sofort fünf zusätzliche Schiedsrichter auf die Liste der Video-Assistenten für die Bundesliga kommen. Dies erfüllt vermutlich zwei Zwecke: Zum einen stehen dadurch an den letzten Spieltagen mehr Erstliga-Schiedsrichter für entscheidende Spiele in den unteren Ligen zur Verfügung (weil sie nicht nach Köln müssen). Zum anderen bieten sich bedeutungsarme Begegnungen für die Debüts von neuen Video-Assistenten an.
Die Auserwählten Florian Badstübner, Timo Gerach, Matthias Jöllenbeck, Tobias Reichel und Sven Waschitzki sind alle Zweitliga-Schiedsrichter und haben laut DFB als Assistenten des VARs besonders überzeugt.
Weiterhin sind zudem Günter Perl und alle Schiedsrichter der 1. Bundesliga außer Manuel Gräfe in dieser Rolle tätig.

Kommentare:

  1. Alle Schiedsrichter der Bundesliga?
    Ich dachte Manuel Gräfe darf keinen VAR machen.

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    1. Gräfe wird auch nicht mehr als VA eingesetzt.

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    2. Theoretisch müsste Gräfe noch auf der Liste stehen, ich habe nie etwas Offizielles dazu gelesen.
      Habe den Text aber trotzdem angepasst.

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    3. ES KÖNNTE JA AUCH SEIN DAS GRÄFE GAR NICHT MEHR WILL!

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  2. Freitag

    Mainz - Leipzig: Steinhaus - Aarnink, Stein - Koslowski - Jöllenbeck - Heft

    Bielefeld - Paderborn: Brych - Henschel, Gorniak - Skorczyk
    Dresden - ST.Pauli: Kempter - Fritsch, Schütz - Potemkin

    Osnabrück - Rostock: Rafalski - Herbert, Kliebe

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    1. 4 Zweitliga-SR in einem Spiel...
      Brych am Freitag vielleicht ein Indiz für CL nächste Woche.

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    2. Der VO-Einsatz von Koslowski spricht gegen Siebert in der BL und dafür dass der letzte Woche wirklich zuerst in Hannover geplant war und wegen des Pokal-Fehlers abgezogen wurde.

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  3. Ansetzungen

    Duelle um Europa für Stegemann und Hartmann

    Mainz – Leipzig: Steinhaus – Aarnink, Stein – Koslowski – Jöllenbeck - Heft
    Gladbach – Hoffenheim: Stegemann – Pickel, Achmüller – Heft – Zwayer - Koslowski
    Berlin – Stuttgart: Schlager – Waschitzki, Borsch – Stieler – Perl - Bacher
    München – Hannover: Dingert – Christ, Schiffner – Reichel – Storks – Kempkes
    Wolfsburg – Nürnberg: Siebert – Sather, Seidel – Günsch – Jablonski – Alt
    Bremen – Dortmund: Fritz – Schaal, Pelgrim – Pfeifer – Willenborg - Aarnink
    Schalke – Augsburg: Gräfe – Kleve, Sinn – Jablonski – Schröder - Pfeifer
    Freiburg – Düsseldorf: Welz – Foltyn, Assmuth – Alt – Badstübner - Rohde
    Leverkusen – Frankfurt: Hartmann – Leicher, Schüller – Siewer – Aytekin – Reichel

    Derbys für Brych und Thomsen

    Bielefeld – Paderborn: Brych – Henschel, Gorniak - Skorczyk
    Dresden – ST.Pauli: Kempter – Fritsch, Schütz - Potemkin
    HSV – Ingolstadt: Schmidt – Lupp, Wessel – Bokop
    Bochum – Magdeburg: Gerach – Klein, Martenstein - Lossius
    Heidenheim – Sandhausen: Thomsen – Börner, Jolk - Hanslbauer
    Kiel – Duisburg: Dietz – Schultes, Ostheimer - Riehl
    Regensburg – Aue: Müller – Gittelmann, Bergmann – H. Müller
    Darmstadt – Berlin: Dankert – Häcker, Kohn - Stegemann
    Fürth – Köln: Winkmann – Bandurski, Blos – Weickenmeier

    BAWÜ-Duell mit Winter

    Osnabrück – Rostock: Rafalski – Herbert, Kliebe
    Halle – Münster: Osmers – Neitzel, Meermann
    Karlsruhe – Großaspach: Winter – Schlosser, Braun
    Zwickau – München: Hussein – Büsing, Martin
    Kaiserslautern – Unterhaching: Wollenweber – Domnick, Braun
    Lotte – Wiesbaden: Cortus – Grudzinski, Oldhafer
    Jena – Würzburg: E. Müller – Benen, Rott
    Uerdingen – Cottbus: Petersen – Lount, Erbst
    Aalen – Braunschweig: Lechner – Schipke, Rauschenberg
    Köln – Meppen: Kampka – Wlodarczak, Meinhardt

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    1. Sehr interessante Ansetzungen dabei:
      Dingert in München dürfte ein Zeichen sein, dass er wohl eher nicht im Pokalfinale eingesetzt wird; Welz dagegen mit einem Spiel ohne die ganz große Dramatik (Freiburg noch mit theoret. Abstiegssorgen, Düsseldorf ohne Perspektiven, wenn ich das richtig sehe) - könnte ein Indiz sein, ihn vor einem Pokalfinale keiner medialen Diskussion mehr auszusetzen.

      Fritz zum 5 Mal in 14 Spielen bei Werder eingesetzt, davon 4 Werder-Heimspiele; eine auffällige Häufung für eine Saison (wobei Brych letzte Saison ja auch "6 aus 17" den HSV hatte).

      Hartmann mit einem echten Kracher nach in den vorigen Wochen recht wenigen BL-Einätzen.

      Was noch auffällt: die Aufsteiger aus 16/17 Osmers, Cortus und Kampka scheinen eine geringere Erstliga-Einsatzzahl als je in der Vorsaison zu erhalten, während die 17/18er-Aufsteiger Jablonski und Storks sie in der Zahl der Erstliga-Einsätze bereits überholt haben in dieser Saison. Lediglich Willenborg aus der 16/17-er Riege hält bei den 17/18-er Aufsteigern einigermaßen mit.

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    2. Völlig unverständlich die Ansetzungen von Gräfe und Siebert, Gräfe nach 2 Wochen schon wieder bei Augsburg und zum insgesamt sechsten mal in dieser Saison. Siebert zum 2ten mal in Folge und zum 3ten mal innerhalb von 4 Einsätzen bei Wolfsburg und auch Nürnberg hatte erst vor ganz kurzer Zeit, schlimm sowas.

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    3. Dingert/Welz würde ich auch so interpretieren - vielleicht erfahren wir ja nächste Woche den Final-SR.

      Man hätte Gräfe und Siebert einfach tauschen können, oder? Zumal Schalke-Augsburg u.U. am Sonntag gar nicht mehr so brisant sein könnte - in Abhängigkeit von Schlagers Spiel (was gewissermaßen das Wichtigste im Abstiegskampf ist).

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    4. Sehr gute Ansetzung für Winter - halbwegs ein Derby und beide noch mittendrin im Kampf um die wichtigen Plätze.
      Er dürfte wohl zu den Favoriten auf einen Aufstieg gehören.
      Weitere Kandidaten (mit Hilfe der kicker-Noten): Bokop, Lossius, Skorczyk
      Mal sehen, ob es an den letzten Spieltagen noch mehr solche Ansetzungen für Drittliga-SR gibt.

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    5. Die Ansetzung von Schlager bei Stuttgart schon überraschend, vor allem wenn man die Ansetzungen der anderen Spiele in der Abstiegsregion sieht, da kommen ja mit Gräfe, Dingert und Siebert 3 Top-Leute zum Zug. Hätte Schlager ja noch eher im München erwartet als dort.

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    6. Nun ja, Gegner Berlin halt im "Tabellen-Niemandsland" bei dem Stuttgart-Spiel. Dagegen für Siebert Nürnberg im Abstiegskampf vs. Wolfsburg noch mit Europachancen und bei Gräfe beide Mannschaften noch theoretisch gefährdet (zumindest, bevor in Berlin abgepfiffen ist). Und bei Dingert ja auch Brisanz in beide Richtungen, selbst Hannover kann es noch schaffen, auf 16 zu kommen, während München alle Punkte noch braucht, um den Titel zu holen.


      Von daher tatsächlich Schlager in dem einzigen dieser Spiele, in dem zumindest eine Mannschaft "aus den großen Entscheidungen raus ist".


      Dem ähnlich läge nur das Spiel Freiburg-Düsseldorf, dort kann er per Verbandszugehörigkeit halt nicht eingesetzt werden.

      Die kurzfristigen Häufungen bei Gräfe/Siebert wären in der Tat durch einen schlichten Tausch vermeidbar gewesen, offenbar (und wie bei Fröhlichs Ansetzungen schon mehrfach zu erkennen gewesen) besteht aber gar keine vom Ansetzer erkannte Notwendigkeit, sie zu vermeiden.

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    7. Bei Mainz-Leipzig geht es auch nur noch um wenig - die Meisterchancen der Sachsen sind ja eher theoretisch.
      Deshalb wohl auch die VAR-Debüts in Mainz und Freiburg.

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