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(c) Augsburger Allgemeine |
Thomas Helmers Phantom-Tor, das Wembley-Tor und Frank Lampards
Nicht-Tor im WM-Achtelfinale gegen Deutschland gehören wohl endgültig
der Vergangenheit an. Denn die FIFA
hat entschieden, dass der Einsatz von Torlinientechnik erlaubt wird.
Durch technische Hilfsmittel sollen zukünftige Diskussion über "drin
oder nicht drin" endlich eindeutig beantwortet werden können. Während
bei der Klub-WM erstmals das aus dem Tennis bekannte Hawk-Eye zum
Einsatz kommen wird, setzt die Bundesliga nach Informationen der "Bild
am Sonntag" hingegen auf den Chip im Ball.
Kurz nach Erscheinen des Artikels in der "BamS" dementierte die DFL allerdings eine mögliche Entscheidung über zukünftige Hilfsmittel: "Es gibt weder einen Beschluss noch einen Geheimplan. Der Liga-Vorstand wird sich mit der Thematik frühestens im Rahmen seiner nächsten Sitzung im September beschäftigen und dabei alle Handlungsoptionen erörtern", sagte ein DFL-Sprecher.
Kurz nach Erscheinen des Artikels in der "BamS" dementierte die DFL allerdings eine mögliche Entscheidung über zukünftige Hilfsmittel: "Es gibt weder einen Beschluss noch einen Geheimplan. Der Liga-Vorstand wird sich mit der Thematik frühestens im Rahmen seiner nächsten Sitzung im September beschäftigen und dabei alle Handlungsoptionen erörtern", sagte ein DFL-Sprecher.
Chip im Ball ist die billigere Variante
Auch Liga-Präsident
Reinhard Rauball bittet um Geduld: "Der Ligaverband wird sich alsbald im
Hinblick auf die Saison 2013/14 mit dem Einsatz befassen." sagte er.
Eine Entscheidung für den Chip im Ball, würde aber vor allem finanziell
Sinn machen. Denn das vom Fraunhofer Institut entwickelte System
"GoalRef" kostet mit 125.000 Euro nur halb so viel wie das Hawk-Eye.
Die Klubs müssen zahlen
Die DFL sieht sich in der Thematik
aber nicht unter Zeitdruck. "Bisher liegt dem Liga-Verband noch nicht
einmal ein schriftlicher Bescheid der FIFA in dieser Angelegenheit vor",
sagte der DFL-Sprecher. Die neue Technologie, die mittels eines
Magnetfeldes im Torrahmen erkennt, ob der Ball die Linie komplett
überschritten hat, wird frühestens zur Spielzeit 2013/14 eingeführt.
Wenn es soweit ist, wird der Chip im Ball für alle Vereine der ersten
und zweiten Bundesliga zur Pflicht. Wer die Kosten trägt, ist noch nicht
endgültig entschieden. Es spricht aber vieles dafür, dass die Klubs
selbst für die Kosten aufkommen müssen. Leverkusens Geschäftsführer
Wolfgang Holzhäuser sprach sich dafür aus, dafür einen Teil der
Mehreinnahmen aus den gestiegenen Fernsehgeldern zu verwenden. "Bevor
die zusätzlichen Millionen vom Fernsehen wieder in die Taschen der
Berater und Spieler wandern, sollte man davon die neue Torlinien-Technik
finanzieren."
Quelle: fussball.de
Quelle: fussball.de
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