Sven Jablonski wird das Pokalfinale zwischen Bayern München und dem VfB Stuttgart am 23. Mai leiten. Nach einer guten Bundesliga-Saison, in der er einige Topspiele leiten durfte und international in die Elite Category der UEFA aufgestiegen ist, wartet nun ein weiteres Highlight auf Jablonski. Der 36-Jährige aus Bremen hat seit seinem Aufstieg 2017 bisher 125 Bundesliga-Spiele geleitet.
Bayern München war in dieser Saison gegen Freiburg und in Dortmund unter Jablonskis Leitung erfolgreich und hat auch insgesamt mit 10 Siegen, 4 Unentschieden und 0 Niederlagen eine positive Bilanz, dabei gab es noch keinen Platzverweis gegen die Bayern. Die Stuttgarter haben ebenfalls eine positive Bilanz mit dem Final-Schiedsrichter (8S-3U-4N), zuletzt ein Heimsieg gegen den Hamburger SV im April.
Die Assistenten von Sven Jablonski sind Sascha Thielert und Eduard Beitinger. Thielert ist 46 Jahre alt und stand seit 2007 336 Mal in der Bundesliga an der Seitenlinie. Der 42-jährige Beitinger hat seit 2014 in 221 Bundesliga-Spielen assistiert. Für die Ordnung bei den Trainerbänken und die Durchführung der Auswechslungen wird Frank Willenborg in seinem wohl letzten Einsatz zuständig sein. Als Video-Assistent in dem Pokalfinale wurde Sören Storks nominiert, der in dieser Saison 15 BL-Spiele in dieser Rolle absolviert hat. Ihn unterstützt sein westfälischer Kollege Christian Fischer.
Kleine Korrektur: Thielert hat seit 2006 bereits bei 336 Bundesliga-Spielen assistiert, während Beitinger bereits 221 Spiele auf dem Buckel hat. Ich vermute, du hast die Daten von Transfermarkt. Bei den Assistenteneinsätzen fehlten dort stets einige, Weltfussball ist in dieser Hinsicht besser.
AntwortenLöschenJa, danke.
Löschensehr verdiente Ansetzung für Jablonski, der endlich seinen internationalen Durchbruch geschafft hat und diese Saison vollkommen zurecht mit einem Finale krönt. Jüngste Spiele wie England-Uruguay zeigen, dass er auf jeden Fall noch Schritte gehen muss um ganz oben anzukommen aber das Pokalfinale ist auch nicht unbedingt das Finale, das man auf dem Höhepunkt seines Schaffens pfeifen muss. Für seine Karriere kommt das Finale jetzt zum logischen Zeitpunkt, bevor in den nächsten Jahren hoffentlich internationale Finals folgen.
AntwortenLöschenEtwas Bauchschmerzen bereitet, dass Jablonski aktuell die einzig akzeptable Wahl wäre, sollte es in den nächsten Jahren zu einem Bayern-BVB Finale kommen. Kein anderer Schiri erreicht in absehbarer Zeit das nötige Format dafür. Bayern-Stuttgart waren seit Kompany dermaßen eindeutige Spielverläufe, dass man dafür nicht unbedingt seinen aktuell besten Schiedsrichter "verbraten" müsste.
Sören Storks ist definitiv einer, der bei konstanter Entwicklung in der Zukunft absolute Toospiele pfeifen könnte, also auch Bayern-BVB..
LöschenStimme kaer zu, natürlich eine verdiente und folgerichtige Ansetzung für Jablonski, aber im Falle eines echten Krachers in den nächsten Jahren steht man jetzt fast blank dar. Bayern-Stuttgart hätte eines Jablonski evtl nicht benötigt, hätte Storks in aktuell toller Form angesetzt.
LöschenBei allem Respekt vor Sören Storks, er ist ein solider Bundesliga-Schiedsrichter: er wird (wahrscheinlich) nie das Format haben Bayern-BVB zu pfeifen schon gar nicht in einem Pokalfinale. Topschiedsrichter brauchen ein Format was darüber hinausgeht Situationen nach Regelwerk abzuhandeln, sie brauchen eine bestimmte Ausstrahlung und ein bestimmtes Gespür für Situationen. Das erkenne ich bei ihm nicht ansatzweise.
LöschenBundesligafan, da würde ich widersprechen, Storks hat sich definitiv gut entwickelt und in Sachen Spielführung dazugelernt. Dass er in dieser Saison einige sehr brisante Partien problemlos geleitet hat, ist kein Zufall. Dass ihm noch etwas fehlt - Zustimmung, aber er hat hoffentlich auch noch einige Jahre vor sich. Denk bspw an Gagelmann, der ist erst zwei Jahre vorm Karriereende zum geeigneten SR für Bayern-Dortmund geworden
LöschenWer sagt denn dass es
Löschenein Finale Bayern - BVB in den nächsten Jahren gibt?
Und falls ja, wird das Spiel dann eben von einem der anderen 9 FIFA Schiedsrichter geleitet, z.B. Jöllenbeck oder Schlager.
Die dürften die nächsten Kandidaten sein.
Daniel Siebert pfeift das CL-Finale zwischen Paris SG - Arsenal
AntwortenLöschenKrass. Aber verdient. Das ist ja mal ein schöner Ausgleich für die verpasste WM.
LöschenCL-FINALE
AntwortenLöschenParis - Arsenal: SIEBERT - SEIDEL, FOLTYN - Schärer (Schweiz) - DANKERT, SCHRÖDER
Eine unfassbare Ansetzung für Siebert die er sich durch die starken Leistungen in Viertelfinale und Halbfinale wahrlich verdient hat. An die Experten hier, gab es dass schonmal dass CL Finale in einem WM Jahr jemand gepfiffen hat der nicht bei der WM ist?
AntwortenLöschenTerje Hauge hat das Endspiel 2006 geleitet und hat anschliessend keine WM-Spiele in diesem Jahr in seiner Vita. Das war das Finale mit der frühen Roten Karte für Lehmann, in der Nachbetrachtung wahrscheinlich eine der schlechtesten CL-Finalspielleitungen. Ob das irgendeinen Einfluss auf die anstehende WM hatte, vermag ich nicht zu sagen.
LöschenDass Siebert nicht zur WM fährt und dafür Zwayer, der gar keinen CL Einsatz in den Play Offs hatte ist aber ein Armutszeugnis.
LöschenDas zeichnete sich ja schon im April ab, das Siebert eine bessere Form hat.
Man sollte schon die aktuell besten Schiedsrichter nominieren, und nicht schon ein Jahr vorher Leute in eine vorläufige Auswahl berufen , aus denen dann der Kader bena NH t wird.
Genau, Hauge war 2006 nicht nominiert (unabhängig von der Final-Leistung).
LöschenEine unfassbare Saison für Siebert. Noch vor ein paar Wochen nahezu unvorstellbar. Wisst ihr noch wie er vor 2,5 Jahren mit seiner UEFA-Karriere nahezu am Ende war? Das muss jetzt ein wahnsinniges Gefühl sein und ist ein klassisches Beispiel wie man nach Rückschlägen wieder aufstehen kann!
AntwortenLöschenZwayer, noch vor einem Jahr dabei sich in der absoluten UEFA-Elite zu etablieren wird wohl kein CL-Finale in seiner Karriere mehr bekommen. Das muss für ihn ein schwerer Rückschlag sein.
Selbst dieses Jahr waren wir doch alle ein wenig überrascht das Siebert überhaupt ein CL Viertelfinale bekommt, zumal es mit Arsenal-Sporting im Hinspiel wahrscheinlich das schwächste war.
LöschenDa sieht man bei der UEFA aber ein gutes Leistungsprinzip, dass Sieberts aktuelle Form trotzdem belohnt wird.
Sehr verdient für Jablonski und Siebert aufgrund der durchweg guten Spielleitungen der vergangenen Monate.
AntwortenLöschenEL-FINALE
AntwortenLöschenFreiburg - Aston Villa: Letexier - Mugnier, Rahmouni (Frankreich) - Hernandez, Naranjo (Spanien) - Brisard, Delajod (FRA)
ECL-FINALE
Crystal - Vallecano: Mariani - Bindoni, Tegoni (Italien) - Nyberg, Beigi (Schweden) - Di Bello, Chiffi (ITA)
Wer leitet nun den Abstiegskracher St. Pauli-Wolfsburg? Ich kann mir nicht vorstellen, dass es Siebert sein wird mit dem CL-Finale in zwei Wochen.
AntwortenLöschenAlso das CL-Finale dürfte die Chancen für einen Relegations-Einsatz von Siebert senken, aber vielleicht erhöht das wiederum die Chance für St.Pauli - Wolfsburg?
LöschenIch weiss nicht, das wäre doch der Super-Gau, wenn mit strittigen oder sogar falschen Entscheidungen ein Team absteigen muss und er dadurch massiv in die Kritik gerät. Dann mit diesen Gedanken in die Vorbereitung für den absoluten Karrierehöhepunkt zu gehen, ist alles andere als angenehm. Nicht dass ich davon ausgehe, dass er das Spiel (St. Pauli-Wolfsburg) nicht gut leiten würde, aber das kann dem besten Schiedsrichter passieren.
LöschenStegemann.
LöschenIch tippe auf Zwayer
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