Bastian Dankert komplettiert seine beeindruckende Sammlung von Final-Einsätzen und wird am Sonntag beim WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien den slowenischen Schiedsrichter Slavko Vincic als Video-Assistenten unterstützen. Er hat mit Vincic bereits in zwei Spielen bei diesem Turnier zusammengearbeitet und kommt dort insgesamt auf 6 WM-Spiele als erster Video-Assistent und 6 WM-Spiele als Assistent des Video-Assistenten.
Er wird im Finale unterstützt von Nicolas Gallo aus Kolumbien und Khalis Al Marri aus Katar. Die Assistenten von Vincic sind wie immer seine Landsleute Tomaz Klancnik und Andraz Kovacic. Vierter Offizieller ist Adham Makhadmeh aus Jordanien.
Aus meiner Sicht eine absolut verdiente und würdige Final-Ansetzung eines Schiedsrichters, dessen Stärke immer schon das Spiel-Management war und nicht unbedingt die akkurate Disziplinarkontrolle. Passt zur Ausrichtung dieser WM. Im Spiel Mexiko-Ecuador war er super und geht völlig unvorbelastet ins Finale.
AntwortenLöschenGegen Faghani könnte die aktuelle politische Situation gesprochen haben, aber ich denke vor allem sein (auch keinesfalls gutes) CWC-Finale vor einem Jahr im gleichen Stadion.
Schade, dass man Faghani nicht das HF England-Argentinien gegeben hat und stattdessen Elfath aus sportpolitischen Gründen vorgezogen hat.
Die UEFA-Lastigkeit der Finalansetzungen wird fortgeführt, in diesem Fall sicher vor allem aufgrund der Teilnahme Argentiniens. Ein Finale Spanien-England hätte perfekt für Valenzuela oder Sampaio gepasst.
Viel Erfolg für Vincic, der jetzt eine Karriere aufzuweisen hat, die ihm viele noch vor 3, 4 Jahren weder zugetraut noch gewünscht haben. Aber sie ist erarbeitet, nicht geschenkt .
Wobei Faghani aus meiner Sicht kein sonderlich gutes Turnier gepfiffen hatte. 2 OFRs und bei dem Foul an Mbappe im ersten Spiel meines Erachtens noch im OFR zur falschen Entscheidung gekommen
LöschenEs gibt auch einfach nicht viele Alternativen:
Löschen- Turpin, Letexier und Oliver gehen nicht weil ihre Teams im Halbfinale waren (Oliver darüber hinaus nicht wegen dem Falkland-Krieg)
- Faghani war bei Mexico-England und letztes Jahr beim Club WM Finale nicht gut genug
- Makhadmeh, Nyberg und Eskas haben noch zu wenig Erfahrung für ein WM-Finale
- Marciniak hatte schon ein WM-Finale (es hat noch nie jemand ein Zweites bekommen)
- das große Fragezeichen bleibt Makkelie; leistungstechnisch ist ein großes Finale lange überfällig, aber er wird seit dem PSG-Vorfall von der UEFA abgestraft (PSG Präsident El-Khelaifi ist gleichzeitig auch UEFA-Vizepräsident und dürfte über die Qatar-WM auch einen direkten Draht zu Infantino haben)
Wenn man das alles berücksichtigt, ist Vincic schlichtweg der Beste, der übrig bleibt. Er ist zu keinem Zeitpunkt seiner Karriere ein Top5 Schiedsrichter der Welt gewesen, aber er ist grundsolide, hat viel Erfahrung und präsentiert sich trotz seines gehobenen Alters bei diesem Turnier topfit. Es ist sein viertes großes Turnier (bei der EM hat er zuletzt das Halbfinale gepfiffen), hat je ein CL- und EL-Finale geleitet und pfeift regelmäßig als Gast hitzige Topspiele in der griechischen und türkischen Liga. Als osteuropäischer Schiri steht er auch nicht unbedingt in Verdacht, den Spaniern kulturell deutlich näher zu sein, als den Argentiniern.
Grundsätzlich volle Zustimmung; Makkelie drängt sich aus meiner Sicht einfach nicht genug für ein großes Finale auf, auch seine drei WM Einsätze waren nicht komplett sauber bzw auffällig gut / hervorragend. Er hat die große Fähigkeit, in brisanten Spielen cool zu bleiben und den Respekt der Spieler zu gewinnen, die Entscheidungsqualität ist aber teilweise nicht top.
LöschenEine Parallele zwischen Marciniak 2022 und Vincic 2026: Beide haben in der davor liegenden Champions League Saison jeweils in dem Jahr die meisten "Kracher" geleitet. Vincic bekam Topspiel um Topspiel, fast alle liefen reibungslos.
Aus meiner Sicht ist Vincic mit Turpin , Letexier, Oliver und Barton grade Teil der weltweiten Top 5 Gruppe. Faghani, Valenzuela und Tello folgen knapp danach.
SPIEL UM PLATZ 3
AntwortenLöschenFrankreich - England: Valenzuela - Urrego, Moreno (Venezuela) - Jayed, Brinsi (Marokko) - Gonzalez (Uruguay), Villareal (USA), Grande (Spenien)
FINALE
Spanien - Argentinien: Vincic - Klancnik, Kovacic (Slowenien) - Makmadeh, Alkalaf (Jordanien) - DANKERT, Gallo (Kolumbien), Al Marri (Katar)
Wenn´s den sonst keiner macht, gratuliere ich doch mal dem eigentlichen Postgegenstand zur Finalansetzung. Gerechnet hatte ich damit nicht, weil er ja erst das Club WM Finale hatte.
AntwortenLöschenDas ist bereits die 4te WM am Stück wo die deutschen SR kein KO-Spiel bekommen haben und das obwohl die eigene Mannschaft bei den letzten 3 Turnieren jeweils sogar sehr früh raus war.
AntwortenLöschenAber dieses Jahr ist es nicht Felix' Schuld.
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Löschenich weiß, krasser Trick, aber vielleicht sollte man einfach mal gute Schiris schicken :P
LöschenFür Siebert kam die WM 2022 deutlich zu früh, da hat er Lehrgeld bezahlt und muss nun trotz seiner starken Entwicklung dafür büßen. Zwayer ist reines Mittelmaß und hat halt die Vergangenheit, die er hat. Brych wurde 2018 bei Serbien-Schweiz politisch geopfert. 2014 ist der DFB weit gekommen und es war mit Cakir, Webb, Kuipers und Rizzoli auch einfach eine fast schon historisch starke europäische SR-Generation, die verständlicherweise alle vor Brych standen.
Bisher eine gute Leistung von Vincic mit einem konsequenten Spielmanagement
AntwortenLöschenNach leichten Startschwierigkeiten im Kartenmanagement eine über 120 Minuten starke Leistung von Vincic, der alle wichtigen Szenen richtig entschied, keine VAR Hilfe benötigte (auch top Assistenten), immer die Spielkontrolle hatte und sich von den Argentiniern nicht einschüchtern ließ. Eine finalwürdige Leistung, die ihn zum absehbaren Karriereende hin in der absoluten Weltspitze darstehen lässt. Großen Respekt.
AntwortenLöschen+1
LöschenIch würde das ganze differenzieren. Der FIFA wird der Auftritt sicherlich halbwegs gefallen haben. Daher hat Vincic vieles richtig gemacht gemäß FIFA-Vorgaben. Aus 'normaler' Schiedsrichter-Sicht sehe ich es aber anders. Hier wurde bei den Argentiniern mal wieder viel zu viel durchgelesen. Wie beispielsweise Paredes das Spiel ohne gelb/rote Karte überleben konnte, ist mir ein sehr großes Rätsel. Selbst nach dem Spiel hat er vor den Augen vom SRA regelrecht auf einen spanischen Spieler eingeprügelt (nicht im TV zu sehen) und es ist nichts passiert.
LöschenDoch Paredes hat rot bekommen. Aus meiner Sicht gute Leistung vom SR, nach den Fifa Vorgaben. Allerdings das Paredes bis zum Schluss dabei war ist unverständlich
LöschenDie 3.Liga-SR absolvieren seit vorgestern und bis morgen ihr Traininsglager.
AntwortenLöschenUnd die BL-Schiris haben heute ihren Media Day in Frankfurt.
LöschenDer Engländer Taylor beendet seine SR-Karriere.
AntwortenLöschenhttps://www.dfb.de/news/vertrag-verlaengert-kircher-bleibt-schiri-chef
AntwortenLöschenhttps://www.sportschau.de/fussball/fifa-wm-2026/dankert-das-sind-momente-die-bekommt-man-nur-einmal-im-leben,wm-finale-dankert-var-100.html
AntwortenLöschenErst einmal noch Glückwunsch an Dankert, seine Liste an Endspielen ist wirklich einmalig und wird international höchstens noch von Irrati erreicht. Mit seiner Linie einer extrem hohen Eingriffsschwelle trifft er den Sinn des VAR auch sehr gut.
AntwortenLöschenZu Kircher: 4 Jahre Vertragsverlängerung finde ich schon sehr viel, weshalb macht man das ohne Not? Die Hälfte hätte es auch getan. Er verdient einen neuen Vertrauensvorschuss, aber überschaubare Längen halte ich für sinnvoll.
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